Kompetenzen

Bild: Aniceto Goraieb

Bild: Aniceto Goraieb

Seit über 30 Jahren wird am KIT in Karlsruhe an der Entwicklung des Reaktormantels geforscht. Dieser hat mehrere Funktionen:

Neben der Treibstoffproduktion ist er auch ein biologisches Schild gegen Strahlung und zuständig für die Auskopplung der Wärme. Karlsruhe hat sich bei dieser Technologie eine internationale Führungsrolle erarbeitet. Dies gilt für sowohl für Simulation und Design, Sensorik, Brennstoffkreislauf (Tritium), Strukturmaterialien (Stähle), als auch für Brutstoff (Lithiumkeramik) und Multiplier (Beryllium).

User Facility für Beryllium am KIT

Die Karlsruhe Beryllium Handling Facility (KBHF) ist eine „Eingründung“ oder „Spin In“ am KIT (Karlsruhe Institut für Technology) und ein gutes Beispiel für die sogenannte „Open Campus Strategie“. 25 Jahre Erfahrung bei der Handhabung von Beryllium und Lithiumkeramik und gemeinsame F&E Projekte haben zu dieser ungewöhnlichen „Symbiose“ geführt. Die Aufgabe der KBHF ist die Skalierung von Prozessen und der Betrieb von Pilotanlagen zur Herstellung von Berylliumlegierungen und Lithiumkeramiken. Parallel dient das Labor als Modellanlage für eine zukünftige Beryllium Handling Facility bei ITER. Die KBHF ist auf dem Campus Nord des KIT angesiedelt.

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