Historie

Bild: Doris Roth-Goraieb

Zurzeit ist GVT zumindest europaweit die einzige Organisation, die Experimente im Umgang mit dem Gefahrstoff Beryllium entwirft, aufbaut und betreibt. Die Handhabung dieses in Staubform extrem giftigen Materials erfolgt in sogenannten Handschuhboxen. Doris Roth ist bereits seit der Firmengründung für die Administration zuständig.

Entwicklung der vergangenen zwei Jahrzehnte

Im Auftrag des Programms „Fusion“ des KIT sind mehrere Versuchsanlagen (BETINA, BELLA, ANABEL etc.) für den Umgang mit Beryllium entstanden. Seit Anfang 2000 war GVT außerdem maßgeblich an der Entwicklung von Materialien für den Einsatz in Fusionsreaktoren (ITER) beteiligt. Diese Forschungs- und Entwicklungsarbeiten beziehen sich vor allem auf Beryllium, Berylliumlegierungen und Keramiken auf Lithiumbasis. Ziel ist es, Herstellungsverfahren für Kugeln aus diesen Materialien zu entwickeln und Prototypanlgen für Labormengen (50 Kg/Jahr) zu entwerfen.

Bild: Anlagen zur Handhabung von Beryllium und Berylliden, die bei GVT umgebaut wurden

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