BeYOND Vision 2050

BeYONDDer Mensch versucht seit Jahrzehnten die Sonne nachzubauen, was er bereits in vielen Experimenten demonstriert hat: JET in England (1983), JT – 60 in Japan (1985), NIF in den USA (2009), Wendelstein in Deutschland (2015) und nun ITER in Frankreich (etwa 2025).

Es gibt beim Bau der Sonne unterschiedliche Ansätze aber entscheidend für ihren Betrieb ist eine passende Hülle, ein Gefäß in dem sie gefahrlos brennen kann.

Folgende Eigenschaften sind dabei wichtig:

  • Treibstoff für das Sonnenfeuer erzeugt (Lithium spielt hier eine besondere Rolle)
  • Schutz vor dem Sonnenfeuer (diese Aufgabe erfüllt Beryllium besonders gut)
  • Die Wärme abführen und damit aus dem Sonnenfeuer Energie gewinnen

BeYOND Vision  (Zeithorizont 2050)

Aufgrund des erheblichen Zeit- und Kostenaufwandes für den Bau des „künstlichen Sterns“ wird die Bedeutung der Hülle oft unterschätzt. Man kann jedoch leicht zeigen, dass die Kosten für das Gefäß in der Größenordnung des darin brennenden Fusionsfeuers liegen, mehrere Milliarden Euro nach heutigem Stand. ITER ist ein Testreaktor und man benötigt nur einige 100 Kg Beryllium und Lithium dafür. Bei DEMO, dem ersten Demonstrationsreaktor kommt voraussichtlich bereits die 1000 fache Menge zum Einsatz. Entwicklungen basierend auf einer Zeitspanne von mehr als 20 Jahren sind nur im Kollektiv möglich und Kompetenzerhalt spielt dabei eine entscheidende Rolle. BeYOND soll helfen Partner aus der Wissenschaft und Industrie zu gewinnen und gemeinsam Pilotproduktionsanlagen sowie passende technische Handhabungs- und Sicherheitskonzepte zu entwickeln.

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